Lofoten 2016 Teil 2/6

Aus dem ersten Film fiel es mir deutlich leichter eine Auswahl zu treffen, bei dem Zweiten sind es noch deutlich über zwanzig. Ziemlich guter Schnitt dafür, dass ein Film nur ca. 36 Bilder fast. Oder ein Zeichen dafür, dass ich mich nicht sonderlich gut entscheiden kann. Wie auch immer, hier kommt der nächste Schwung Lofotenbilder.

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Täglich ging es die Straße Richtung Å weiter, oft leider bei nicht so genialem Wetter. Aber wenn so hübsche (Hochzeit-)Autos vor uns fahren, ist alles gut. Unsere nächste Bergtour streichen wir, da wir fürchten keine gute Aussicht zu haben. Daher fahren wir einen kleinen Schlenker und sind für ein paar Stunden in Henningsvær. Ein hübsches Fischerörtchen mit schöner Streetart. Und – typisch Lofoten – an vielen Stellen hängt Fisch zum Trocknen. Eigentlich sind wir dafür zu später, aber an den ein oder anderen Stellen hängt auch Ende Juni noch welcher.

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Nach einer Runde durch den Ort war es dringend nötig sich aufzuwärmen. Direkt am Ortseingang haben wir das Climbers Café entdeckt. Super gemütlich, lecker und sehr schön dort am Kamin. Und nach ein paar Tagen zu zweit im Campervan, ist es auch irgendwie schön ein bisschen ‚unter Menschen‘ zu kommen und dem Stimmenwirrwarr zu lauschen.

Irgendwann waren wir auch in Borg. Dieser Ort ist für das Lofotr Vikingmuseum bemüht. 2009 war ich mir meinem Erasmus-Freunden auch schon einmal dort. Na wer ahnt es? Erinnert kann ich mich an nichts. Wir haben dort im Inneren des Wikingerhauses eine kleine Führung bekommen und diverse Dinge über z.B. Kleidung und Nahrung erfahren. Rund um das Haus konnte man auch noch diversen Aktivitäten nach gehen. Zum Beispiel haben wir Beile gegen ein Holzbrett geschleudert und mit Pfeil und Bogen auf Strohballen geschossen. Das hat ziemlich Spaß gemacht, allerdings habe ich davon leider keine Bilder. Dieses Museum war wirklich spannend und ich würde bei Gelegenheit auch durchaus noch einmal hingehen.

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Von Borg ging es weiter nach Unstad. Dort haben wir auf dem Campingplatz von Arctic Surf geschlafen und auch fleißig Surfer bewundert. Mehrere Stunden lang habe ich mit mir gerungen einen Schnupperkurs zu machen – schlussendlich war ich aber doch etwas unentschlossen wie sich Surfen bei <5 Grad wohl anfühlt und was meine Kontaktlinsen generell dazu sagen. Hat da jemand Erfahrungen? Glücklicherweise war am nächsten Tag der Wind aber eh extrem schlecht, sodass es gar keinen Kurs gegeben hätte.

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Statt zu Surfen haben wir also eine kleine Wanderung rund um den Berg gemacht. Der Fokus lag hier 100% auf dem Fotografieren von kleinen, süßen Schafen. Die bewegen sich ziemlich schnell, weshalb ich sehr zufrieden bin, soviele scharfe Bilder hinbekommen zu haben. Daher kann ich mich auch nicht entscheiden, welches mir am liebsten ist und zeige daher einfach alle.

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Wo genau das letzte Bild für dieses Mal aufgenommen wurde, weiß ich nicht, aber ist es nicht großartig wie schön Natur ist?

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Lofoten 2016 Teil 1/6

Letzten Sommer waren wir im Norden von Norwegen unterwegs. Knapp drei Woche waren wir dort und ich habe sechs Filme mit meiner geliebten Minolta voll geknipst. Hier gibt es nun eine Auswahl von Bildern aus dem Ersten.

Wir sind im Juni von Düsseldorf (über Kopenhagen und Oslo) nach Tromsø geflogen und haben dort zunächst eine Nacht im Hotel verbracht, bevor es am nächsten Morgen mit dem Miet-Camper los ging.

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Unser erstes Essen in Norwegen, typisch skandinavisch, war ein Burger im Huken Pub. Man beachte die Uhrzeit, die Helligkeit draussen und denkt sich dazu noch eisige 8 Grad und Wind. Willkommen im norwegischen Sommer.

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Wir haben uns einen super Campervan gemietet und sind damit von Tromsø nach Å und wieder zurück gefahren. Mehr oder weniger abwechselnd haben wir je eine Nacht auf einem Campingplatz  und eine irgendwo ‚wild‘ stehend verbracht.

Jeden Tag sind wir so zwischen einer bis maximal drei Stunden gefahren, sodass wir viel Zeit zum Spazieren, Wandern und vor allem zum Natur bewundern und Fotografieren hatten. Unsere erste Wanderung hat uns direkt mit einem großartigen Ausblick belohnt. Die unterschiedlichen Farben des Wassers waren extrem beeindruckend. Dazu Berge, die in Wolken versinken und  keine anderen Menschen weit und breit.

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So recht kann ich mich nicht erinnern und analoge Bilder speichern (leider?) keine Metadaten, daher vermute ich einfach mal, dass die nächsten Bilder wohl am nächsten Tag entstanden sind. An was ich mich allerdings noch gut erinnere ist, dass das letzte Bild unseren Ausblick von einem Schlafplatz zeigt und vermutlich am späten Abend aufgenommen wurde. Ist das nicht idyllisch?

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Hach, wenn ich die Bilder sehe bekomme ich selbst direkt wieder Fernweh.

Januar 2016 – Dublin

Was habe ich eigentlich vor genau einem Jahr gemacht? Wer mich kennt weiß, dass ich leider kein besonders gutes Gedächtnis habe. An Hand von Bildern klappt es aber oft ganz gut, Situationen/Ereignisse zu rekonstruieren. Und die vielen Details lasse ich mir einfach gerne wieder erzählen.

Zurück zu Januar 2016. Es ging mit einer Freundin zusammen zu einer anderen Freundin nach Dublin. Da es nicht unser erster (und auch sicher nicht unser letzter) Besuch hier war, haben wir die normalen Sehenswürdigkeiten links liegen lassen. Dieses Mal habe ich mir meine Handtasche inkl. Kamera etc. nicht wieder klauen lassen, deshalb gibt es ein paar Bilder aus meiner Minolta.

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Wir haben uns eine Fotoausstellung angeschaut, sind durch die Stadt geschlendert, haben viel Kaffee getrunken und natürlich gequatscht ohne Ende.

An eine Tag sind wir raus gefahren nach Dun Laoghaire, haben uns die Meeresluft um die Nase pusten lassen, mit Möwen Fangen gespielt, ein bisschen bei Søstrene Grene geshoppt und einen Regenbogen bewundert.

Wenn ich jetzt daran denke, möchte ich sehr gerne wieder gemeinsam in Dublin sein. Ich finde es toll wie eng Freundschaften sein können, auch wenn man sich nicht unbedingt oft sieht. Was haben wir für ein Glück uns zu haben!

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Ein neues Jahr. Jetzt oder nie.

Seit Jahren denke ich darüber nach ein eigenes Blog zu starten. Während meines Studiums in Rovaniemi & Buenos Aires habe ich schon gebloggt und es hat mir viel Spaß gemacht. Warum nicht einfach auch in meinem Alltag in Bonn? Tja, reicht es, dass ich gerne frühstücken gehe, Kuchen backe und esse, viel fotografiere, gerne Reise, Design mag und gerne neue Dinge ausprobiere? Gibt es nicht schon genug Menschen, die über genau diese Sachen schreiben? Länger habe ich nach einem zusätzlichen Hauptthema gesucht, jetzt beschließe ich, dass es reicht einfach ich zu sein.

Was genau euch und mich hier erwartet, werden wir in den nächsten Monaten gemeinsam heraus finden. Schwerpunkte werden vermutlich Cafés in Bonn, Analoge Fotografie, Interior Design, Reisen, Musik und DIY sein.

Das war mein Jahr 2016 in 9 Bildern:

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