Immer wieder sonntags 12

Da haben wir die Misere. Erste Woche dieses Jahres ohne fancy Frühstück für mich. Was ist da zu machen? Trotzdem etwas schreiben oder nichts schreiben? Und was ist dann nächste Woche? Soll ich mit Nummer 12 weitermachen und mit der Nummerierung nicht mehr synchron zu den Kalenderwochen sein? Ohje.

Diese Woche war es frühstückstechnisch nämlich ziemlich unspektakulär. Das fotografische Highlight bildeten Samstagvormittag (zu unmenschlicher Zeit) Milchbrötchen & Tee im Zug. Hurra. 

25.03.2017 – Frühstück im Zug


Nächste Woche gibt es aber bestimmt wieder Spannenderes zu essen und zu sehen. Guten Start in die neue Woche dir morgen!

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Lofoten 2016 Teil 4/6

Nach Film eins, zwei und drei, ist dies nun der vierte Teil. Die Bilder sind wieder schön eindeutig aufteilbar in die verschiedenen Tage und Stimmungen. Ich mag es, wie so direkt kleine Pakete entstehen.

Die Reise ging nun also langsam wieder zurück Richtung Norden. Einer unser nächsten Zwischenstopps war Nusfjord. Auch nach x Tagen hatten wir noch nicht genug von hübschen Holzhäusern auf Stelzen und Bergen. Ob man sich jetzt unbedingt genau diesen Ort anschauen & Eintritt zahlen muss sei mal dahin gestellt, aber ich fand’s schön.

2 rote Haeuser

3 Haeuser am Berg

Übernachtet haben wir an einem Tag auf einen Campingplatz in Hov. Hier gab es einen schön langen Strand an dem man vorzüglich spazieren gehen und fotografieren könnte. Aus meinem Blumenkratz – anläßlich Mittsommer versteht sich – wurde leider nichts, aber für ein hübsches Sträußchen hat es gereicht. Die unteren Bild sind tatsächlich am späten Abend, vielleicht sogar gegen Mitternacht entstanden. Verrückt dieser Norden.

5 Strand und Wellen

6 Martin und Wellen

10 Leuchtturm

Von dort aus haben wir am nächsten Tag dann doch mal wieder den Aufstieg auf einen Berg gewagt. Bei strahlendem Sonnenschein ging’s los, angekommen sind wir im totalen Nebel. Der wehte aber glücklicherweise so schnell, dass man ab und an einen Blick auf’s türkise Meer erhaschen konnte.

13 Nebel

Auf dem Hinweg hatten wir es leider verpasst, daher stand der Spiegel in Kleppstad für den ‚Rückweg‘ auf dem Programm. Ziemlich cool dieser Landschaftsspiegel, der im Rahmen von Skulpturlandskap Nordland hierhin gestellt wurde. Wir haben einige Zeit verbracht verzerrte Fotos von der Landschaft, mit und ohne uns, zu machen. Was ein Spaß!

16 Spiegel

17 Blumen

18 Martin und der Berg

Immer wieder sonntags 11

Diese Woche mittwochs war ich im Museum Ludwig in Köln und vorher in Museumscafé frühstücken. Die Karte online sah schon ziemlich vielversprechend aus, aber in echt war es noch einmal besser, als erwartet. Im Ludwig im Museum wird viel Wert auf regionale und saisonale Küche gelegt, Slowfood gelebt. Die Location ist schön groß, trotzdem nicht unpersönlich, gut eingerichtet und man hat einen super Blick nach draußen.

Für mich gab es einen Pancakes. Ja richtig, nur einen. Der war aber super fluffig, ziemlich groß und mit viel Obst belegt. Meine Freundin hatte das vegane Frühstück, u.a. mit Humus, Minzcreme, Tofu und frischem Brot. Klare Empfehlung für einen kleine Ausflug nach Köln, oder auch super geeignet bei längerer Umsteigezeit – das Museum (und somit natürlich auch das Café) ist nur ein paar Minuten vom Köln Hbf entfernt.

Ludwig

15.03.2017 – Frühstück im Museum

Heute ging es dann mit Kuchen im Gepäck zu einer Freundin. Jetzt wünsche ich mir: einen großen Wohn- & Essbereich mit hübschem Holzboden und mehrere Sonntage die Woche. Rührei, Lachs, Tomate & Mozzarella, Kaffee mit Milchschaum, Blaubeeren, super leckeren Käse (Alta Badia!) Sektchen und vieles mehr gab es. Da bleibt man gerne lange sitzen und redet ohne Ende. Ein Traum von Frühstück & Tag!

19.03.2017 – Sonntags mit Freundinnen

Immer wieder sonntags 10

Diese Woche gab es 3x Müsli, 2x schnell was vom Bäcker auf die Hand und 2x schöne Frühstücksdates. An meinem freien Mittwoch ging es mit einer Freundin zum ersten Mal zu The Great Berry in Köln, Superfood essen. Dort ist alles (und sind alle) ziemlich hip, mit Dutt und Chelsea Boots passten wir also prima rein. Wenn man im vorderen Teil sitzt kann man super gut beobachten wie alles frisch und schön zubereitet wird. Sehr instagramable ist es dort.

Great Berry Bowl.jpg

08.03.2017 – The Great Berry

Zu essen gibt es dort Smoothies, Smoothie/Yoghurt Bowls, Salate und Sandwiches. Ich habe ein Great Berry Bowl – diverses Obst und leckere Toppings. Hübsch war das und auch sehr lecker. Der Milchkaffee ebenfalls. Extrem sättigend fand ich es allerdings nicht, was aber nichts machte, denn so konnten wir im Anschluss noch bei miss päpkin Kuchen essen gehen. Wenn ich schon mal in Köln bin, dann muss ich schließlich auch alles mitnehmen.

miss päpkin

08.03.2017 – Zweites Kuchenfrühstück bei miss päpkin

Heute waren Martin und ich seit langem Mal wieder im Café Sahneweiß. Wir waren kurz nach 10:00 Uhr schon da und haben so gerade noch einen der letzten Platz im Wintergarten bekommen. Als wir nach dem Frühstück gegangen sind, war das ganze Café voll und im vorderen Teil wurde sogar schon auf freie Plätze gewartet. (Wer es nicht kenn: das Sahneweiß ist echt groß!)

Sahneweiss

12.03.2017 – Sonntags im Sahneweiß

So, zurück zum Frühstück, Martin hatte das Sahneweiß, ich ein Eierlei (Rührei auf Brot) und ein Croissant. Das war wie immer sehr gut! Neben uns am Tisch wurde das Schlemmerfrühstück getestet: für knapp € 15 pP  bekommt man sehr viele verschiedene Leckereien und kann alle Komponenten unendlich nachbestellen. Das sah ziemlich gut aus. Beim nächsten Mal reservieren wir also auch und bringen mehr Zeit und Hunger mit!

 

Im Winter am Meer

Im Februar waren wir anlässlich des Beach Motel van Cleef Festivals in Sankt Peter Ording an der Nordsee. Was wir da genau gemacht haben? In einem hippen Hotel gewohnt und abends mit anderen Musikvernarrten zehn Konzerte besucht, mitgesungen, getanzt und gelacht. Und uns wie kleine Kinder gefreut, weil der eine Lieblingssänger auf einmal auf der Bühne vom anderen Lieblingssänger auftauchte. Es war grandios. Und Gin Basil Smash  ist mein neues Lieblingsgetränk.

Heute hab ich meinen Film im Fotoladen abgeholt und bin sehr froh. Ich habe wirklich nicht viele Bilder gemacht in den drei Tagen, aber mit den wenigen bin ich super zufrieden. Von den Konzerten habe ich keine analogen, aber tagsüber haben Martin und ich ein paar Strandspaziergänge gemacht. Meiner Meinung nach kommt ganz gut rüber wie eisig und gleichzeitig total schön es war.

Haus und Strand

Haus

Wir

Toiletten

Martin und das Haus

Bei diesen Bilder merke ich mal wieder, warum ich analoge Fotografie so sehr mag: ich selbst mache es einfach 100% bewusst. Ich weiß noch ganz genau, wie ich hin und her gelaufen bin, mich ein bisschen bücken musste und gewartet habe bis die langsame Frau mit dem Hund vorbei gelaufen war, damit ich das Bild so machen konnte, dass die Sonne genau hinter dem Haus stand. Es macht mich echt richtig zufrieden zu sehen, dass das Bild genau so geworden ist, wie ich es gehofft hatte.

Sonne hinterm Haus

Sonne hinter Wolken

Sonne und Haus

Die ersten zwei Serien sind von Freitag gewesen, die nächsten von Samstag. Insgesamt habe ich 16 Fotos mit der Kamera gemacht, dies sind meine 12 Favoriten. Keine Nachbearbeitung, Begradigung, Farbkorrektur, Filter oder Ähnliches. Kleiner Vergleich: mit meinem Handy habe ich in der Zeit >100 Bilder gemacht, davon fünf eine Weile lang bearbeitet und bei Instagram gepostet. Die anderen 95 Bilder versauern vermutlich für immer. Da schüttle ich doch ein bisschen den Kopf über mich selbst. Und werde es in Zukunft dennoch genau so weiter machen.

Wir und die Düne

Wind

Martin und die Düne

Düne und Meer

Und was machst du mit deinen Fotos?

Immer wieder sonntags 09

Diese Woche ist glaube ich tatsächlich erst die zweite des Jahres, in der ich nicht min 1x frühstücken gegangen bin.

pancake-montag

27.02.2017 – Rosenmontags Pancakes

Während alle anderen hier im Rheinland Kamelle geworfen und gefangen haben, hab ich’s mir lieber mit Pancakes, Saft und Kaffee auf dem Sofa gemütlich gemacht. Das beste Rezept dafür gibt’s bei Chefkoch.de. Es ist mit Backpulver und vor allem viel Joghurt im Teig, dadurch werden die normalerweise schön fluffig – dieses Mal hat es komischerweise nicht so gut geklappt.

Nach nur einem Arbeitstag hatte ich dann am Mittwoch wieder frei und es ging zu einer Freundin.

kaffeeschnute-und-fruhstuck

01.03.2017 – Frühstücksglück in Dortmund

Dort wurde ich mit einem super Frühstück empfangen: Spiegelei, Saft, Kaffee, Avocado und vieles mehr. Ach und Laugenstangen mit Körnen statt Salz  – muss ich mir auf jeden Fall merken und auch mal kaufen. Super lecker waren die. Und für mich gab’s auch noch extra ein Croissant <3.

sonntagsfruhstuck

05.03.2017 – Sonntagsfrühstück

Heute morgen gab es bei uns dann auch ein relativ normales Frühstück: Brötchen & Croissants vom Bäcker um die Ecke, diverse süsse Aufstriche (Kennst du Lemon Curd? Großartig, wenn man Zitronen gerne mag!), weich gekochte Eier, Saft und Kaffee. Dazu ein paar Kerzen, Sonnenschein, Frühstücksmusik von Anna Ternheim und Blümchen – das war gemütlich.

 

März 2016 – Osterbrunch

Ostern ist dieses Jahr zwar erst im April, aber letztes Jahr war es schon im März. Da ich bekannterweise gerne frühstücke, wollte ich schon länger mal zu einem großen Frühstück einladen. Da bietet sich Ostern doch sehr gut an: den Sonntag lang konnte ich alles vorbereiten und am Montag hatten  ja sowieso alle auch noch frei.

Unsere Küche ist leider relativ klein, beziehungsweise ungeschickt geschnitten, sodass wir nicht wirklich Platz für einen großen Tisch haben. Also wurde der Tisch schnell ins Wohnzimmer gebracht, ausgeklappt, durch einen Gartentisch ergänzt und alle verfügbaren Sitzmöbel drumrum gestellt – egal ob Schreibtischstuhl oder Schuhbank aus dem Flur.

ostertisch

gedeckter-tisch

Für das Frühstück habe ich ein paar schon bekannte Rezepte und vieles Neues ausprobiert. Neben normalem Belag, Marmeladen, Obstsalat, Kaffee, Tee und Saft gab es folgendes:

Hefezopf
Einen Hefezopf habe ich vorher schon ein paar Mal gemacht und war mir daher relativ sicher, dass er gut klappen würde. Außerdem ist er glaube ich ein Muss für einen Osterbrunch, oder? Das Rezept hatte ich dieses Mal von der Living at home.

Blümchen
Ziemlich selbst erklärend, Pinterest ist voll von Anleitungen & Fotos – einfach Käse, Gurke & Möhre geschickt schneiden und aufpieksen. Sehen ganz niedlich aus & bringen etwas Farbe rein, finde ich.

snackblumen

Dulce de Leche – Karamelaufstrich aus Südamerika
Als ich in Buenos Aires war, habe ich Dulce de Leche (-> das Süße der Milch) lieben gelernt. Egal ob zum Frühstück oder nachmittags zu einem kleinen Croissant – ich bin ein bisschen verrückt nach allem mit Karamell. Schon länger wollte ich ausprobieren es mit Milchmädchen, gezuckert Kondensmilch, ’selbst zumachen‘. Hier kann man gar nicht wirklich von einem Rezept reden, ich habe einfach zwei Dosen Milchmädchen (ohne Etikett) zwei Stunden in einem Wasserbad kochen lassen. That’s it. Zwischendurch mal ein bisschen die Dosen im Wasser umgerührt bzw. gedreht und nach dem Öffnen die Masse gut durchgerührt & umgefüllt.

Gefärbte Eier
Also das hat leider nicht so 100% gut geklappt, die meisten haben sich einfach nicht groß verändert, oder sind braun geworden. Ich habe relativ spontan versucht mit allen möglichen natürlichen Zutaten die wir so da hatten zu färben. Fazit: Currypulver hat ganz gut geklappt, Rahmspinat hingegen eignet sich nicht so sehr. Nächstes Mal gehe ich das Ganze vielleicht etwas professioneller an. Anderseits bin ich eh nicht so der Fan von hart gekochten Eiern.

gedeckter-tisch-mit-eiern

Toasties
Die Toasties aus Frühstücksglück sind einfach immer super. Diese habe ich schon häufiger gemacht, sie eignen sich nämlich auch super als Burgerbrötchen. Das Rezept ist super easy und zum ausstechen der Brötchen eignen sich Berliner Weiße Gläser optimal. Nicht vergessen: die Zeit zum ziehen des Teiges gut mit einplanen.

Bauernbrot
Damit es nicht nur helle Brötchen gibt, habe ich noch ein Bauernbrot gebacken. Das war gut und ziemlich genau so, wie man es sich vorstellt. Sonnenblumenkerne habe ich noch mit reingetan. Könnte es eigentlich ruhig mal wieder geben. Das Rezept dachte ich aus Breakfast&Brunch zu haben, konnte es dort aber gerade leider nicht wieder finden. Tja, vielleicht ist das auch der Grund, warum ich es nicht noch einmal gebacken habe.

Croissants
Schon immer wollte ich mal Croissants selber machen. Die Zubereitung soll wohl ziemlich schwierig sein, mehrfach muss man alles ausrollen, wieder dünne Butterschichten ergänzen etc.. Als ich Frühstücksglück zum ersten Mal durch blättert, freute ich mich Croissants zu sehen – um so enttäuschter war ich, als ich feststellte, dass es hier nur eine Erklärung war, wie man gekaufte Croissants gut belegen kann.

Ein Rezept habe ich dann auch in diesem Brunch-Kochbuch gefunden. Es klang eigentlich schon zu simpel und es hätte mir klar sein sollen, dass das nichts werden kann. Vielleicht war der Ofen aber auch einfach falsch eingestellt, oder die Butter doch zu dick/dünn. Was wir nachher hatten, ließ sich auf jeden Fall eher als krosse Gebäckstange bezeichnen. Vielleicht folgt mal ein weiterer Versuch.

Gugelhüpchen
Süßes durfte nicht fehlen, außerdem hatte ich Sorge, dass nicht alle satt werden. (Was natürlich total unbegründet war.) Kurz vorher hatte ich mir die Minigugelhupfform erst gekauft und nun ein Basicrezept mit Kakaopulver im Teig, aus dem Backbuch Klein geht auch gebacken. Niedlich die Kleinen.

Himbeer Kuchen
Dieser Apfel-Himbeer-Streusselkuchen ist eigentlich mein Backklassiker. Dieses Mal habe ich ihn aber mit diversen anderen Rezepten kombiniert. (Vorallem, weil meine Butter zu weich und die Streussel daher eher Teigmasse statt Streussel waren.) Rausgekommen ist dann dieser flache Kuchen. Nicht zu süß und mit knusprigem Muster oben drauf. 

kuchen

Ja, es war so viel wie es klingt und wir haben in wechselnder Gesellschaft sehr lange schön zusammen gesessen und gegessen. Was ein schöner Tag!

Mein Tipp für die Vorbereitung von so viele Dingen gleichzeitig: Excel. Klingt super spießig, ist aber echt praktisch. Als erstes liste ich hier alle Zutaten so auf, dass mir schön addiert wird wieviel Kilo Mehl, Butter, … ich kaufen muss, wenn ich bei dem eine Rezept 200 gr, beim nächsten 450 gr und dort 3 Löffel brauche. Zusätzlich kann ich hier auch einen guten Überblick über die Zieh- und Backzeiten sowie Temperaturen haben, sodass ich mir einen guten Zeitplan erstellen kann. Ich bin sonst auch eher spontan und ein bisschen chaotisch beim Kochen und Backen (Autokorrektur hier: Packen, mein Computer kennt mich zu gut!), aber wenn man z.B. mal mehrere Kuchen an einem Vormittag backen möchte, dann ist so etwas schon echt hilfreich.

Vielleicht gab es hier ja Ideen für den einen oder anderen (Oster-)brunch, ich hätte jetzt auch gerne eine Wiederholung.